A u f s t i e g s s p i e l e  d e r   V e r g a n g e n h e i t

 

 

20.4/21.4.2013

Aufstiegsspiele zur 2. Bundesliga Nord/Ost 120 Männer 2013/2014

Auf der Bahnanlage in Senftenberg trafen sich die Landesmeister zu den Aufstiegsspielen zur 2. Bundesliga Nord/Ost 120 Männer 2013/2014
Schönebecker SV, GW Mehltheuer, BSV AdW Berlin, Medizin Herzberg, Blau-Weiß Auma und ASG Hildesheim

Erster Tag:
Zu Beginn ging Christoph Gerke auf die Bahn, für Ihn sind es die ersten Aufstiegsspiele seiner Karriere, von Nervosität war keine Spur zu sehen und er kam mit guten 510Holz von der Bahn. Als zweiter kam Christian Rath zum Einsatz, auch er hatte ein gutes Gassenspiel und Erzielte am Ende 519Holz. Nun kam Dennis Hexkes zu seinem ersten Einsatz bei einem Aufstiegsturnier, anders wie bei Christoph kam er leider nicht so gut zurecht und wurde nach 2 Bahnen mit 212Holz Ausgewechselt, für Ihn kam Ersatzmann Hans-Jörg Witczak ins Spiel, der vor vier Jahren auch schon auf den Bahnen gespielt hat und ein Ergebnis von 464Holz noch erspielen konnte. Als vierter Starter ging Stefan Hardies raus, mit seinem Ergebnis von 530Holz konnte er die bisherige gute Leistung der ASG bestätigen. Benjamin Wehe ging als fünfter auf die Bahn, von Anfang an spielt er hohe Ergebnisse und kam mit seiner Saisonbestleistung von 536Holz runter. Zum Schluss war Tim Gambig an der Reihe, auch bei Ihm lief alles gut und spielte 522Holz. Am Ende des ersten Tages hieß das 3081Holz und Platz 5 für die ASG.
Zweiter Tag:
Heute wollten die Hildesheimer noch einmal die gute Leistung vom Vortag bestätigen. Den Start machte Hans-Jörg Witczak der dies gleich umsetzte und 536Holz erspielte. Benjamin Wehe konnte mit seinen 506Holz auch sehr zufrieden sein. Auch der dritte Starter Tim Gambig bestätigte die Leistung und erspielte 513Holz. Christian Rath kam auch wieder gut zurecht verfehlt aber knapp die 500er Marke mit 497Holz. Christoph Gerke packten dann am zweiten Tag die nerven, ohne richtiges Gassenspiel kam er mit 94Holz von der ersten Bahn, was Dennis Hexkes noch etwas Spielerfahrung brachte, zusammen erspielten sie 420Holz. Am Ende konnte auch Stefan Hardies sein Ergebnis vom Vortag nicht halten und kam auf 492Holz.
Mit dem Endergebnis von 6045Holz fiel die ASG dann aber doch noch auf den 6.Platz zurück, Aufgestiegen sind Blau-Weiß Auma und Schönebecker SV.
    

    

       
       

 

10.4./11.4.2010

Aufstiegsspiele zur 3.Bundesliga Ost Classic-Kegeln Schönebeck 2010

Schönebeck. Im Landesleistungszentrum für Sportkegler des Landesverbandes Sachsen-Anhalt durften in diesem Jahr die Aufstiegsspiele zur 3.Bundesliga der Herren und Damen ausgetragen werden. Auf einer optisch und technisch hervorragend hergerichteten Bahn starteten die Landesmeister neben der ASG Hildesheim noch der ESV Lok Cottbus (Brandenburg), Nerchauer SV (Sachsen), TSV Blau Weiss Brehna (Sachsen-Anhalt) und der KSC RW Berliner Bär (Berlin).

An beiden Tagen wurden tolle Leistungen erbracht, doch die ASG war auch an Tag 1 nicht geschlossen genug, um die doch unerwartet schwachen Cottbusser (Ex-Bundesligist) abzufangen. Den Start legte Andreas Schmidt mit guten 882 auf die Bahnen. Schon hier war zu erkennen, das die sonst so sicheren Räumer im Team mit meist wenigen Fehlwürfen an der Segmentbahn, die es in Niedersachsen nicht gibt, zu knabbern haben. Ebenso erging es Andreas Otto, der zwar mit 885 nach einer Aufholjagd einen versöhnlichen Abschluss fand, aber keine Erklärung für die vielen Fehlwürfe. Christian Rarth mit 877 brachte sich toll ins Team ein und spielte persönliche Bestleistung. Doch leider blieb Tim Gambig mit 811 als Starter Nr. 4 auf der Strecke und lief seiner Form aus den letzten Punktspielen hinterher. Hans-Jörg Witczak mit 867 holte wieder auf und war auf den Bahnen dabei, als sein Mitspieler Peter Rabius mit 900 den ersten 900er der Hildesheimer erspielte. Doch es fehlten fast 100 Kegel auf Platz 4, welches Cottbus darstellte.

An Tag 2 startete die ASG fast in umgekehrter Reihenfolge. Peter Rabius mit toller Fitness konnte komplett durchspielen und wie aus einem Guss riss er die Bahnen ab und erspielte sich eine tolle neue Bestleistung mit 967. Das war einfach Bundesligareif. Da hatten es die nachfolgenden Starter natürlich schwer, die Erwartungen zu erfüllen. Stefan Hardies, der für Tim Gambig in das Team rutschte, spielte wie entfesselt 896 und verpasste wie im vergangenen Jahr in Senftenberg seine ersten 900. Andreas Otto mit 856 war sichtlich über seine Leistung enttäuscht. Christian Rath musste dem ersten Tag anscheinend Tribut zollen und ging konsterniert nach 150 Kugeln von der Bahn. Tim Gambig kam herein und rettete das Ergebnis mit seinen 214 Kegel auf  817. Wieder ein Rückschlag im Kampf um den vierten Platz. Doch Andreas Schmidt und Hans-Jörg Witczak waren noch dran. Schmidt mit toller Leistungsbestätigung bei 886 Kegel versaute sich seine 900 auf der letzten Bahn, als es mit dem Gassenspiel nicht mehr klappen sollte. Aber Witczak hatte noch seine Form nicht aufgebraucht und spielte wie entfesselt auf die 900 zu. Mit der letzten Kugel auf das volle Bild, spielte er die Acht und kam auf 901, was ihn sichtlich freute. Nach kurzem Rechnen stand leider fest, das Minimalziel Platz 4 leider um 8 Kegel verpasst wurde.

Ergebnisse im Überblick

Cottbus musste mit 3 Ersatzspielern spielen, das erklärt vielleicht die Leistungsunterschiede. RW Berliner Bär begeistert von Jahr zu Jahr mehr, die kleinsten Verbände Niedersachsen und Berlin verstehen sich sehr gut. Die Favoriten auf dem Papier Nerchau und Brehna waren es auch auf den Bahnen. Mit dem Publikum im Rücken zeigten sie schöne Ergebnisse.

Der Frauenwettkampf begann mit dem Verzicht des Landesmeisters aus Brandenburg und endete mit der Unwissenheit, ob nun nur der Siger aus Sachsen Cranzahl aufgestiegen ist, oder auch die sehr gut spielenden Sandersdorfer aus Sachsen-Anhalt mit Platz 2. KV Wolfsburg war leider zu weit weg von diesen Team und hatte 200 Kegel Rückstand nach 2 Tagen. Aber Platz 3 ist ihr Stammplatz bei den Aufstiegsspielen. Das kann sich auf einer Bahn in Berlin im nächsten Jahr aber schnell ändern. Die tollste Überraschung vollbrachte Karin Hübner mit 433 und 444, die damit Teambeste wurde. Das höchste Resultat erspielte sich Cassandra Cyrol mit 447. Turnierhöchsleistung aber spielte Yvonne Gürbig von Sanderdorf mit 485.

Ergebnisse im Überblick

 

  

  

  

 

         
         

 

 25./26.04.09

Aufstiegsspiele zur 3.Bundesliga Ost Senftenberg 2009

Platz 5 nur für Hildesheim

In Senftenberg fanden die Aufstiegsspiele zur 3.Bundesliga Ost statt. An zwei Tagen mit je 200 Wurf wurden zwischen den Meistern aus Brandenburg - Seelow-, Sachsen-Anhalt - SG Wählitz-, Sachsen - TSV 90 Zwickau-, Berlin - KSC RW Berlin- und Niedersachsen - ASG Hildesheim- die zwei Aufsteiger ausgespielt. Am ersten Tag starteten ungewöhnlicher Weise Andreas Otto und Andreas Schmidt. Beide spielten mit ihren Gegnern gut mit und Otto schaffte mit 906 sogar das zweitbeste Resultat des Starterdurchgangs. Andreas Schmidt verfehlte die 900er Marke knapp mit 893. Hier konnte man schon sehen, das Zwickau seiner Favoritenrolle gerecht werden wird. Lars Pansa -Juniorennationalspieler- schob gleich neuen Bahnrekord mit 968. Taktik von der ASG war, mit den erhofften starken Resultaten die Mannschaft mitzuziehen. Stefan Hardies setzte dies gut um, und erspielte tolle 880 Kegel. Doch an Position 4 kam der erste Rückschlag. Thomas Rudolph, der in den Vollen 304 Kegel erzielte, musste durch zu viele Fehlwürfe seine erhoffte hohe Zahl einbüßen. Tim Gambig sollte neue Akzente setzen, was ihm leider nicht gelang, das er fast alle Würfe auf den Stamm spielte und nicht zu seiner Gasse fand. Damit war die Wechselwirkung verpufft. Da er unter 400 Kegel blieb, war das Gesamtergebnis von 805 sehr ernüchternd. Nun war man wieder von Platz 3 auf 5 gerutscht. Hans-Jörg Witczak sollte mit seiner Erfahrenheit die nötigen Kegel holen. Dies gelang ihn nicht immer. Bei 15 Fehlwürfen verbaute er sich ein Ergebnis über 860 und endete bei 841. Als Schlussstarter sollte Peter Rabius dem Team wieder in die Erfolgsspur zurück bringen. Nach verhaltenem Start kam er immer besser ins Spiel und konnte mit 897 überzeugen. Trotzdem war die ASG mit 5222 hinter Berlin mit 5223. Platz 3 hielt Seelow mit 5325 hinter Wählitz mit 5436 und Zwickau mit 5552.

Am zweiten Tag starteten die Fahrer im Team, damit sie genug Pause haben, um sich auf die abendliche 4stündige Heimfahrt fit zu bleiben. Stefan Hardies merkte man den Konditionsrückgang zum ungewohnten 200Wurf Rythmus sofort an. Dabei konnte er sich auf 847 retten. Thomas Rudolph zeigte sich dann von Bahn zu Bahn treffsicherer und kam auf 831. Peter Rabius konnte seine Form vom Vortag nicht abrufen und ließ sich nach 100 Wurf und 390 Kegel auswechseln. Tim Gambig fand super ins Spiel und spielte eine tolle Gasse. Doch in den Räumern fand er nicht zu seiner Linie und verschoss die Big Point reihenweise, so kam er nur auf 407 und hätte locker 440 spielen können. So musste Hildesheim mit 797 Gesamtkegel einen endgültigen Dämpfer hinnehmen, im Kampf um Platz 4 gegen Berlin. Seelow war aufgrund starker Ergebnisse mittlerweile bis auf 20 Kegel an Wählitz rangekommen. Spannung um die Aufstiegsplätze. Berlin und Hildesheim nur Zuschauer. Aber Hans-Jörg Witczak hatte mit 851 eine Verbesserung zum Vortag parat. Im Schlusspaar gingen dann Andreas Schmidt und Andreas Otto auf die Bahn. Beide spielten mit den Gegenspielern gut mit und hatten nach 100 Wurf sogar mehr auf dem Konto, als der Zwickauer oder Wählitzer Schlussspieler. Andreas SChmidt verpasste mit sehr guten 867 die 900er Marke aber ebenso, wie Andreas Otto mit 888. Ein versöhnlicher Abschluss für Hildesheim, doch Wählitz und Zwickau feierten zurecht ausgelassen ihren Aufstieg. Herzlichen Glückwunsch dazu von der ASG Hildesheim und Gut Holz in der 3.Bundesliga.

 

 

Bilder vom Turnierwochenende

 

19/20.4.2008

Aufstiegsturnier zur 3.Bundesliga Ost Bautzen 2008

Im Keglerheim von Bautzen sollten die Hildesheimer Kegler im Starterdurchgang Hoffnung tanken, den ersehnten Aufstieg zu realisieren. Dafür war Peter Rabius verantwortlich, der sich dann auf der letzten Bahn mit den ersten Räumern verletzte. Ein weiterspielen war nicht möglich und Tim Gambig kam ins Spiel, der das sehr gute Ergebnis mit 893 vervollständigte. Das dies das Bestergebnis auf Hildesheimer Seite wurde, konnte nicht abgesehen werden. Da Andreas Otto mit 864 ähnlich gut aufgelegt war, keimte die Hoffnung weiter.  Dann kam schon der erste Dämpfer. Hans-Jörg Witczak hatte bis zur 3.Bahn eine gute Leistung abgerufen und war auf Kurs 850. Doch seine letzte Bahn brachte ihn was das fehlende Gefühl für die Gasse anging, förmlich zur Weißglut, obwohl er es sich anmerken ließ. Mit 825 beendete er das Spiel. Stefan Hexkes brachte die ASG wieder an die Spitze heran, mit tollen 884 begeisterte er nicht nur sein Team, sondern auch das fachkundige Publikum. Nun hofften alle auf den Käpt´n Andreas Schmidt. Doch die Bautzener Verantwortlichen hatten nun eher mit den Bahnen zu kämpfen, da ein Weiterspielen der Herren und die Probewürfe der gleichzeitig spielenden Frauen technisch nicht umzusetzen war. Nun war Andreas Schmidt aufgrund der fast 30minütigen Wartezeit nicht mehr in seinem Lauf und kam trotz verheißungsvollen ersten 100 Wurf nur zu 841 Kegel. Noch war die ASG zu diesem Zeitpunkt vor Seelow, aber schon auf Distanz zu Sangerhausen. Mit Thomas Rudolph hatte die ASG seinen letzten Trumpf. Leider war Thomas mit seinen Wurf und der Bahn im Einklang, da die Kugeln auf den harten Bahnen "hoppelten", was auch anderen Keglern/innen passierte. Mit 819 Kegel war er zusehends enttäuscht.

Zwischenstand nach Tag 1:

Platz 1  Kleeblatt Berlin II 5309

Platz 2  RW Treuen 5277

VfB Sangerhausen 5217

ASG Hildesheim 5119

KSC Seelow 5097

Am 2.Tag merkte man die Belastung des 1.Tages, zudem wog der Ausfall von Peter Rabius schwer. Dafür kam Tim Gambig von Anfang an zum Einsatz und spielte an Position 5. Starten tat Andreas Otto, der mit 860 das Ergebnis vom Vortag bestätigen konnte. Stefan Hexkes spielte die ersten Bahnen unter seinen Möglichkeiten, da er die Gasse nicht fand. Das war auch schon der Rückschlag im Kampf um Mindestziel Platz2. Er konnte mit einer grandiosen letzten Bahn (249) sein Ergebnis auf 835 steigern. Andreas Schmidt steigerte sich zum Vortag, doch ein höheres Ergebnis als 846 stand schon auf seinem Wunschzettel am Frühstückstisch. Thomas Rudolph an Position 4 kam auch besser mit den Bahnen zurecht und kam auf sehr gute 851. Auch die anderen Mannschaften wirkten platt und 900er Ergebnisse waren am 2.Tag Seltenheit. Als Vorletztes startete Tim Gambig, der mit einer schlechten Bahn (177) sein sonst akzeptables Ergebnis zunichte machte. Dennoch war ihm keiner Böse, das er 777 Kegel erspielte. Mit seinen 17 Jahren hat er nun schon 2 Aufstiegsturniere mitgemacht und diese Erfahrung kann ihm keiner mehr nehmen. "Hansi" Witczak musste nach 3 Bahnen mit Verletzung raus. Er war auf 800er Kurs, was auch nicht nach seinem Geschmack war, aber zu unterschiedlich nahmen die Gassen seinen Wurf an. Auf der letzten Bahn konnte sich Benjamin Wehe beweisen, der mit einer guten Bahn das Ergebnis auf 795 brachte. Durch die letzten beiden Ergebnisse rutschte man allerdings auf Platz 5 ab. Etwas niedergeschlagen konnten wir die Heimreise antreten, aber enttäuscht haben wir nicht. Jetzt gilt es die Konzentration auf die Titelverteidigung des Landesmeistertitels zu richten, dann fahren wir zum 4.Mal hintereinander zu den Aufstiegsspielen.